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Ein Freund zeigte mir nach dem Abi (1974)  begeistert seine Kamera. Der Stachel der Begeisterung saß sofort.

Eine Minolta SRT 303 war angesagt. Sehr schnell folgte eine XD7 und dann Nikon F2AS mussten bald einmal her. Die Nikon blieb - war sowohl total trendy als auch sauteuer. Nikon arbeitete damals schon an der Aura des Professionellen. Nikon war doch eher ein MUST HAVE.  Egal - die Nikon hat mich dann viele Jahre während meines Studiums begleitet.

Zur Aufbesserung der stets klammen Studentenkasse fotografierte für Friseure neueste Frisuren in SW und arbeitet die Bilder im Großformat im Badezimmer in Blumenkästen aus.  Schnell kam also das Thema Dunkelkammer – hier verbrachte ich gefühlte 100 Jahre - ein gewaltiger Lernprozess kam in Gang -  durch "learning by doing"  in der analogen Fotografie. 

Kurz und gut:

Mit dem Enthusiasmus von damals - heute würde man solche Typen wie mich als Freak bezeichnen. 

Dieser damalige Aufwand hat aus heutiger Sicht Vor- und Nachteile.

Die Nachteile lagen auf der Hand: Der Faktor Zeit und Kosten. Der Student damals hatte zwar Zeit, aber kein Geld.

Die Vorteile für das Hier und Heute: Ich habe das Fotografieren von ganz unten an - quasi von der analogen Pike auf - gelernt. Das war gut so ....! 

Hans-D.Benscheidt (angewandte Fotografie)
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